London: Unser Städtetrip zwischen Tea, Trubel und Tower Bridge
Unsere 5 besten Tipps für deinen London-Trip
🌿Sky Garden besuchen und von dort aus das kostenlose Panorama geniessen
🌇Sonnenuntergang mit Blick auf die Tower Bridge erleben
🚌Mit dem Bus durch die Stadt fahren, die Nr. 15 ist hierfür perfekt
🎸Abtauchen in den Trubel von Camden
🏛️Eintauchen in die Kultur verschiedener Zeitalter im British Museum
Tag 1: Ankommen und erstes Eintauchen in die Stadt
Anreise
Nach der Ankunft am Flughafen Gatwick ging es für uns mit dem Zug in die Stadt. Wir haben hierbei Trainline verwendet, um einen Überblick über die verschiedenen Zugverbindungen in die Stadt zu erhalten. Wichtig zu wissen: Hätten wir nicht während der Peak Hours (Hauptverkehrszeiten) reisen müssen, wäre die Buchung über Trainline auch die günstigste Option gewesen. Gerade ausserhalb dieser Zeiten lässt sich hier oft einiges sparen!
Borough Market
Nach dem Einchecken machten wir uns direkt auf die Suche nach einer kleinen Stärkung – und was würde sich dafür besser eignen als der berühmte Borough Market?
Hier findet man eine riesige Auswahl an Essensständen – von frisch zubereitetem Risotto bis hin zu klassischen Fish and Chips war alles dabei.


Stadt zu Fuss besichtigen
Nach dem Mittag machten wir uns auf, um die Stadt ganz entspannt zu Fuss zu erkunden und einen ersten Eindruck von London zu gewinnen.
Unser Spaziergang führte uns vorbei am historischen Monument of the Great Fire, der imposanten St. Paul’s Cathedral und weiter zum berühmten Palace of Westminster mit dem beeindruckenden Big Ben.



Zum Abendessen ging es für uns in den The cinnamon club – ein indisches Restaurant der besonderen Art: Es befindet sich in einer ehemaligen Bibliothek. Für alle, die Bücher lieben, ist dieser Ort ein absoluter Geheimtipp – köstliches Essen inmitten einer eleganten, literarischen Atmosphäre.


Tag 2: Klassiker erkunden mit dem London Pass
Gut ausgeschlafen starteten wir voller Vorfreude in den Tag – heute standen möglichst viele kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm.
Um dabei Zeit und Geld zu sparen, hatten wir uns im Voraus den London Pass besorgt. Dieser aktiviert sich ganz einfach bei der ersten Nutzung, sobald der Pass an einer Sehenswürdigkeit eingescannt wird.
💡Unser Tipp: Plant im Voraus genau, welche Attraktionen ihr besuchen möchtet, und prüft, ob sich der Pass für euch wirklich lohnt.
Ausserdem wichtig zu wissen: Bei einigen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Tower Bridge, ist trotz London Pass eine zusätzliche Timeslot-Reservierung erforderlich.
Daher am besten frühzeitig die gewünschten Zeitfenster buchen, damit ihr später flexibel bleiben könnt!
Unsere erste Station an diesem Tag war erneut die St. Paul’s Cathedral, diesmal aber von innen. Besonders beeindruckend waren die prachtvolle Decke und die ehrwürdige Krypta.


Anschliessend fuhren wir mit dem Bus weiter zum Tower of London. Hier tauchten wir tief in die Geschichte der Yeoman Warders ein und bewunderten die berühmten Kronjuwelen.
Zusätzlich erkundeten wir einen Teil der alten Ringmauer – von dort aus boten sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die moderne Skyline Londons.
In den verschiedenen Wehrtürmen entdeckten wir ausserdem kleinere Ausstellungen, etwa zu den exotischen Tieren, die einst im Tower gehalten wurden.



Weiter ging es zur majestätischen Tower Bridge. Die Aussicht von der oberen Ebene ist spektakulär – und dank kleiner Schiebefenster lassen sich sogar Fotos ohne störende Scheibe machen!

Für eine kleine Stärkung kehrten wir bei The Real Greek ein. Das Essen war lecker, die Bedienung freundlich und schnell – perfekt für eine entspannte Mittagspause.
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zur ehrwürdigen Westminster Abbey. Die kunstvollen Details der Statuen, die reich verzierte Decke und die beeindruckende Innenarchitektur haben uns nachhaltig begeistert. Besonders angenehm: Der Audioguide, der im Eintrittspreis enthalten ist, erzählt die Geschichte der Kirche spannend und leicht verständlich. Ein Geheimtipp innerhalb der Abbey ist der ruhige Kreuzgang, der zum Innehalten einlädt.



Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch eine entspannte Fahrt mit dem Uber Boat auf der Themse. Gerade bei regnerischem Wetter ist das eine tolle Alternative – bei schönem Wetter empfehlen wir aber eher den Bus: So bleibt man flexibel, kann jederzeit aussteigen und die Stadt aus nächster Nähe erleben.
💡Tipp: Vom Westminster Pier hat man diesen hervorragenden Blick auf das Riesenrad «London Eye».

Zurück in die Stadt ging es für uns stilecht mit dem Doppeldeckerbus – natürlich ganz vorne in der ersten Reihe, um möglichst viel von der Stadt zu sehen.
Anschliessend fuhren wir weiter ins trendige Shoreditch, ein angesagtes Künstlerviertel voller Street Art, Bars und kreativem Flair.
Nach dem langen, erlebnisreichen Tag gönnten wir uns erst einmal eine Pause mit einem Cider im urigen The Ten Bells und holten uns anschliessend noch ein Guinness.
Zum Abendessen ging es für uns in die berühmte Brick Lane, die bekannt ist für ihre grosse Auswahl an indischen Restaurants.
Und um den Abend gebührend ausklingen zu lassen, besuchten wir noch eine stilvolle Speakeasy Bar – perfekt für einen entspannten Abschluss des Tages.


💡Tipp: Wenn ihr euch zwischen der Westminster Abbey und der St. Paul’s Cathedral entscheiden müsst, würden wir die Westminster Abbey empfehlen – vor allem wegen ihrer beeindruckend kunstvollen Deckenarbeiten.
Tag 3: Kultur, Ausblick und alternative Seiten Londons
Am Morgen starteten wir mit einem kurzen Blick auf den Palace of Westminster und machten uns abschliessend auf den Weg zu den Horse Guards, wo wir die Wachposten in ihren traditionellen Uniformen bewundern konnten.

💡Tipp: Unbedingt eine Fahrt mit dem Bus über die Westminster Bridge einplanen – sie bietet eine grossartige Möglichkeit, den Palace of Westminster und den Big Ben aus einer besonderen Perspektive zu bewundern.
Danach spazierten wir gemütlich weiter zum Buckingham Palace. Besonders begeistert hat uns der angrenzende St. James’s Park, der im Frühling mit seiner prachtvollen Blütenvielfalt in voller Farbenpracht erstrahlt.

Natürlich wollten wir auch den berühmten Wachwechsel am Buckingham Palace erleben. Allerdings ein kleiner Hinweis: Es sind sehr viele Besucher dort, also lohnt es sich, frühzeitig da zu sein.
💡Tipp: Den besten Blick auf den Wachwechsel hat man vom Victoria Memorial.
Danach machten wir eine kulinarische Pause in den Market Halls Victoria – ein moderner Foodcourt mit einer tollen Auswahl verschiedenster Gerichte. Gestärkt fuhren wir mit dem Bus weiter nach Camden. Dort schlenderten wir entspannt durch die kleinen Läden und vorbei an den vielfältigen Essensständen – ein Paradies für Streetfood-Liebhaber!


Anschliessend schlenderten wir noch gemütlich durch die Strassen von Camden und legten eine kurze Pause im Boxpark Camden ein. Bei Live-Musik und einer entspannten Atmosphäre genossen wir einen Cider – die Preise dort sind übrigens deutlich günstiger als auf dem eigentlichen Camden Market. Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine kleine Leckerei aus einer Bäckerei in der Nähe.

Am späten Nachmittag ging es für uns hinauf zum Sky Garden. Die Aussicht von dort oben war einfach traumhaft! Vor Ort kann man auch in einem der Restaurants essen oder einfach gemütlich etwas trinken und die Aussicht geniessen.

💡Tipp: Die kostenlosen Eintrittstickets für den Sky Garden können etwa drei Wochen im Voraus online gebucht werden. Früh dran sein lohnt sich!
Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch den Trafalgar Square, von wo aus man einen schönen Blick bis zum Big Ben hat.

Von dort aus spazierten wir zu Fuss weiter nach Chinatown und liessen den Abend im bekannten Restaurant Master Wei ausklingen. Das Restaurant, bekannt durch Netflix, bietet authentische chinesische Küche zu fairen Preisen – allerdings sollte man etwas Wartezeit einplanen.


Nach dem leckeren Essen machten wir uns auf den Weg zur Tower Bridge, wo wir einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen konnten.

Da der Abend noch jung war, fuhren wir anschliessend mit dem Bus zurück nach Chinatown und liessen den Tag entspannt bei einem Drink in einer gemütlichen Bar ausklingen – ein perfekter Abschluss für diesen erlebnisreichen Tag!

Tag 4: Von Museen bis Bagels – unser perfekter Abschlusstag in London
Am vierten Tag starteten wir mit einem kleinen Frühstücksimbiss – einem leckeren Eiersalat-Brötchen –, bevor wir uns auf den Weg machten, um noch einmal in aller Ruhe die Stadt zu erkunden.

Unsere erste Station war das beeindruckende British Museum, das mit seiner riesigen Sammlung an historischen Schätzen wirklich sehenswert ist.

Anschliessend bummelten wir durch Soho und besuchten das wunderschöne Liberty Kaufhaus, das mit seiner einzigartigen Fachwerkfassade hervorsticht. Weiter ging es zur lebhaften Carnaby Street und entlang der eleganten Regent Street, wo sich zahlreiche Geschäfte und Cafés aneinanderreihen.



Nach einem kleinen Abstecher zum charmanten Covent Garden, wo Strassenkünstler und kleine Boutiquen für eine lebendige Stimmung sorgen, spazierten wir weiter und legten einen kurzen Halt an einer kleinen Kirche nahe dem Somerset House ein. Die ruhige Atmosphäre dort bildete einen schönen Kontrast zum Trubel der Stadt. Anschliessend machten wir uns auf den Weg zur Millennium Bridge, die uns mit ihrem modernen Design und dem Blick auf die Skyline beeindruckte.



Von dort aus ging es ins Tate Modern Museum – unbedingt empfehlenswert für alle, die moderne Kunst lieben!


💡Tipp: Vom Tate Modern aus gibt es eigentlich eine schöne Aussichtsplattform, die tolle Blicke über die Stadt bietet – allerdings ist sie im Winter leider geschlossen.
Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen letzten Abstecher in die Brick Lane, wo wir uns in der jüdischen Bäckerei Beigel Bake mit hervorragenden Bagels verwöhnten – ein köstlicher Abschluss für unseren Aufenthalt in London!
💡Tipp: Probiert bei Beigel Bake den Salt Beef Beigel